Ems-Zeitung

Ausgabe vom 04.08.2017
Seite 15
Ressort Lokales


Jubiläumsfeier mit Festgottesdienst in St. Antonius Papenburg – Festschrift erscheint

Der Frauenbund St. Antonius in Papenburg besteht

nun seit 100 Jahren. Das Jubiläum feiert der Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) am Sonntag, 13. August, mit einem Festgottesdienst in der St.-Antonius-Kirche und einem Empfang im Niels-Stensen-Haus.

pm Papenburg. Zur Jubiläumsfeier, die unter dem Leitgedanken „Der Frauenbund – eine starke Gemeinschaft“ steht, erscheint auch eine Festschrift. Wie der Frauenbund mitteilt, beinhaltet diese einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten sowie das soziale und kirchliche Engagement des Frauenbunds St. Antonius und knüpft nach Darstellung der Vorsitzenden Helena Tegeder an die Festschrift an, die zum 75-jährigen Bestehen der Papenburger Ortsgruppe im Jahr 1992 aufgelegt worden war.

Ins Leben gerufen wurde der katholische Frauenbund St. Antonius im Jahr 1917. An der Gründungsversammlung nahmen seinerzeit mehr als 400 Frauen teil. Heute zählt der Papenburger KDFB-Zweigverein 188 Mitglieder. Vorsitzende im Jubiläumsjahr ist Helena Tegeder. Dem Vorstand gehören ferner an Waltraut Rüther als stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin und Kassenwartin Euphemia Koop, die Beisitzerinnen Hermine Dünhöft, Maria Lenger, Annegret Kuhr und Jeannette Eissing sowie als kooptierte Mitglieder Maria Lüken, Christa Bröring und Maria Theisinger. Geistliche Begleiterin ist Gemeindereferentin Andrea Merz.

Das Führungsteam zeichnet auch verantwortlich für die Herausgabe der Festschrift und die Organisation der Jubiläumsfeier am 13. August. Zu der öffentlichen Festveranstaltung sind nach Mitteilung des Frauenbundes alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Zum Auftakt findet um 11 Uhr ein Gottesdienst in der St.-Antonius-Kirche statt. Daran schließt sich ab 12 Uhr ein Empfang im Niels-Stensen-Haus mit Grußworten und musikalischen Darbietungen an. Um 13 Uhr wird ein Mittagessen angeboten. Die Festrede, die für 14 Uhr vorgesehen ist, hält die Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbunds Maria Flachsbarth. Zum Ausklang wird gegen 15 Uhr eine Kaffeetafel angeboten.

KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth ist CDU-Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Darüber hinaus ist die 54-jährige Hannoveranerin Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Ihre Festrede steht unter der Überschrift „Mutig – Kraftvoll – Leidenschaftlich. Wo steht der Frauenbund heute?“

Gegründet wurde der Katholische Frauenbund, der sich 1983 in Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB) umbenannte, im Jahr 1903 in Köln. Derzeit gehören dem KDFB bundesweit rund 200 000 Frauen in 2000 Zweigvereinen und 21 Diözesen an. Mit ihrem Engagement wollen sie nach Eigendarstellung des KDFB am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche mitwirken, in der Frauen und Männer partnerschaftlich zusammenleben und gemeinsam Verantwortung tragen für die Zukunft in einer friedlichen, gerechten und für alle lebenswerten Welt.