Vor der Messe

Bilder aus dem feierlichen Gottesdienst mit Bischof Franz Josef Bode

Wortgottesdienst

Segnung des Ambo:


Bevor der versammelten Gemeinde zum ersten Mal vom Ambo, dem Tisch des Wortes, aus den Schriften der Bibel vorgelesen wird, bittet der Bischof um die Kraft des Heiligen Geistes. Er schenke uns die Offenheit, dass das göttliche Wort nicht nur unser Ohr erreicht, sondern auch unser Herz.
Nach der Weihe mit Weihwasser liest die evangelische Pastorin, Frau Anna Riese, aus Genesis 28, 11-18

Der eingemeißelte Text auf dem Ambo ist dem Buch Ezechiel entnommen, Kapitel 47, Vers 1; 6; und 9

 1 Und er führte mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmten das nach Osten floss;
denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss  unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.

 6 Da sprach er zu mir:
Hast du es gesehen, Menschensohn?

9 Wohin der Fluß gelangt, da  werden alle Lebewesen, alles was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluß kommt, dort bleibt alles am Leben.


Das Evangelium, vorgetragen von Dechant Franz Bernd Lanvermeyer: Mt 5,23-24
"Wenn du deine Gabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder."

In seiner Predigt bringt Bischof Bode noch einmal die Bedeutung des Altars nahe.

Die Altarweihe:

Wasser wird zum Zeichen für die belebende Kraft Gottes über dem Altar ausgegossen. Ein Zeichen, dass von diesem neuen Altar Gottes belebende Kraft ausgehen soll.
Salbung des Altars mit Chrisam-Öl:

Durch die Salbung mit Chrisam wird der Altar zum Sinnbild für den "Eckstein, der von den Bauleuten verworfen wurde, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist".

Entzünden von Weihrauch auf dem Altar:

Der duftende Weihrauch ist seit alters her ein Zeichen für das aufsteigende Gebet der Gläubigen: "Mein Beten steige vor dir auf wie Weihrauch, Herr, vor deinem Angesicht."
Wenn Weihrauch entzündet ist, knien wir nieder und erbitten mit dem Bischof im Lied: Komm Heiliger Geist der Leben schafft, um die Herabkunft des Heiligen Geistes.

Altarweihe
Allerheiligenlitanei
In dieser Litanei ruft die versammelte Gemeinde die Heiligen um ihren Beistand an. Wir verbinden uns auf diese Weise mit jenem Teil der Kirche, der bei Gott lebt. Am Ende der Litanei bittet der Bischof Gott, diesen Altar für die Feier der heiligen Geheimnisse in den Dienst zu nehmen.

und Beisetzung der Reliquien

Seit frühester Zeit feiern Christen die Eucharistie über den Gräbern von Heiligen. Die Getauften wissen sich mit allen Christen verbunden, den lebenden wie den verstorbenen. Vor dem neuen Altar wird eine Reliquie, der Teil eines Knochens, der Märtyrerin Saluata beigesetzt.

Hochgebet der Weihe

Das Weihegebet, das der Bischof in unser aller Namen an Gott richtet, besiegelt - zusammen mit der nun zu feiernden ersten Eucharistie - die Übereignung des Altars an Gott und seine Gemeinde.

Entzünden des ewigen Lichtes


Seit alter Zeit werden nicht verzehrte Hostien im Tabernakel aufbewahrt, um sie den Kranken zu reichen. In diesem Zeichen des geweihten Brotes ist Jesus in der Gemeinde in besonderer Weise gegenwärtig - woran das Ewige Licht hinweist.

Die Altarreliquie, eingelassen im Fußboden vor dem Altar

Nach der Messe, Einladung und Begegnung im Konferenzraum des Krankenhauses